Ökologie des Menschen im multidimensionalen Raum / Meditationstraining MeditationstrainingMeditation ist ein Weg, um sich selbst als Bewusstsein zu entwickeln, und auch die einzige Möglichkeit, Gott zu erkennen und mit Ihm zu verschmelzen. Es gibt vier Hauptrichtungen der Meditationspraxis: a) Verfeinerung, b) Vergrößerung, c) Übertragung der Bewusstseinskonzentration innerhalb eines Äons und in andere Äonen sowie d) Meisterung von Techniken der Verschmelzung eines individuellen Bewusstseins mit dem Bewusstsein Gottes. Im Allgemeinen lässt sich der gesamte Weg zur Verschmelzung mit dem Primordialen Bewusstsein in Form einer erstaunlich einfachen Skizze ausdrücken: 1. Entfaltung des eigenen spirituellen Herzens im Körper, 2. Sein allmähliches “Wachstum” zu einer mit den Ausmaßen unseres Planeten vergleichbaren Größe und die parallele Erschließung immer feinerer Äonen des multidimensionalen Weltalls. 3. Verschmelzung des Selbst (als spirituelles Herz) mit dem Schöpfer in Seiner Wohnstätte. Gott ist die Liebe. Um ein Teil von Ihm zu werden, ist nichts weiter nötig, als dass man ebenfalls eine große, starke, weise und verfeinerte Liebe werden muss. Dies erreichen wir durch die Entfaltung unseres Selbst als Bewusstsein, welches vom eigenen Anahata-Chakra aus erweitert wird. Vom Standpunkt dieser Erkenntnis aus wird klar, was wir in uns entwickeln und was wir unterbinden sollen. Wir sollen uns entwickeln als eine weise, starke, verfeinerte Liebe. Wir sollen uns reinigen von all dem, was nicht Liebe ist: von Grobheit, Zorn und Egozentrismus in allen ihren vielfältigen Erscheinungsformen einschließlich der Emotionen wie Verurteilung, Eifersucht, Gier, Neid, Gewaltsamkeit und egoistische sexuelle Wollust (Begierde). Mit einer diese Bewusstseinsentwicklung fördernden Meditation sind wir bereits bekannt: dem “Buddha-Kreuz”. Wir lernen dadurch, die Welt um uns herum aus dem Anahata-Chakra heraus zuversichtlich zu sehen und dieses richtig einzustimmen. Es ist auch ein hervorragendes Training der Willenskraft. Die nächste grundsätzliche Etappe der Entwicklung des spirituellen Herzens ist dessen Ausweitung oder “Ausgießung”. Dies gelingt am besten bei klarer Morgenstille in einer offenen Naturlandschaft, etwa am Meeresufer, in der Steppe, auf Feldern oder auf Hügel- bzw. Bergspitzen. Dabei ist es richtig, sich gerade nach hinten aus dem eigenen Körper zu “ergießen”, denn das begünstigt den Austritt direkt in einem feineren Zustand. Als Nächstes “entschwimmen” wir dem Körper weit nach hinten, wo wir mit der Liebe des Heiligen Geistes verschmelzen und in einem Strom nach vorn durch den Körper hindurch und über dem Körper hinweg fließen, innehalten, wieder zurückschweben und fühlen, dass Er und ich die Liebe sind, dass wir Eins. Die dritte Etappe besteht darin, das Lebende Licht des Heiligen Geistes im Inneren unseres Planeten zu finden. Es ist dort noch feiner als über der Erdoberfläche. Die Ausdehnung des spirituellen Herzens muss in diesem Äon beginnen, bis er nicht vollständig mit mir erfüllt wird. Der wichtigste Hinweis hier ist: Wahrnehmung von Bewusstseinsarmen, die vom ausgeweiteten spirituellen Herzen ausgehen. Ihre Hände sollten nach oben gewandt sein. Mit “Paddelbewegungen” mit ihnen kann man sich fließend bewegen. Berührungen dieser mit dem Bewusstseinslicht des Heiligen Geistes harmonisierten Hände können praktisch jede Krankheit heilen und erstaunliche Wunder wirken. Solche Liebesmeditationen können das ganze Jahr hindurch geübt werden, unbedingt zu einer hellen Tageszeit. Sich dabei besonders erfolgreich vervollkommnen kann man im Frühling, da der frühjährliche Jubel der Natur uns die richtige emotionale Einstimmung gibt und uns seine Kraft schenkt — die Kraft gefühlsmäßiger Liebe. Weiter aber steht denjenigen, die sich das oben Gesagte zu eigen gemacht haben, eine schwierigen Meditationsarbeit bevor. Ihr Ziel ist es, alle feinsten Äonen des multidimensionalen Raums mit sich selbst als spirituellem Herzen zu füllen. Der letzte von ihnen ist die Wohnstätte des Schöpfers. * * * Über die höchsten Formen der Meditation spricht Sathya Sai Baba so [41]: “Der Begriff Meditation umfasst alle Mittel, die darauf abzielen, sich von der Illusion zu befreien, dass Gott und die Essenz eines jeden Menschen wie auch die Essenz der gesamten materiellen Welt verschieden seien. Richtig zu meditieren bedeutet, alle Gedanken und Indriyas mit Gott zu verschmelzen. Tugendhafte Früchte der Meditation… sind wenn alle Handlungen dem Bewusstsein Gottes entfließen, nicht dem Verstand des Menschen. Die Verschmelzung mit dem Absoluten bedeutet, den Schleier der Unkenntnis zu entfernen, d.h. die Illusion über die duale Existenz einer differenzierten Partialität im Gegensatz zum Einheitlichen Absoluten. Das Absolute in Partiellem manifestiert kann im Leben eines Avatars beobachtet werden”. Ich versichere euch, dass dies alles wahr ist.
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