Ökologie des Menschen im multidimensionalen Raum / Pranayama


Pranayama

Die Arbeit mit Energien innerhalb des Körpers und des diesen umringenden “Energie-Kokons” ist eine Aufgabe des Raja-Yoga. Dessen erste Stufe ist das Pranayama, also “Arbeit mit der Energie”. Mitunter versteht man diesen Begriff völlig fälschlicherweise als “Atemübungen”. Dies ist eine Folge atheistischer Abirrung. In Wirklichkeit ist es die Energie des Bewusstseins, die sich beim Pranayama verlagert, was — zur Bequemlichkeit — im Takt durch Atembewegungen absolviert wird.

Der beim Pranayama arbeitende Teil des Bewusstseins sollte sich in weißes strömendes Licht verwandeln. Mit diesem Licht waschen wir im Inneren des Körpers alle Keimstätten bioenergetischer Verschmutzungen und Störungen weg. Dies führt zu allgemeiner Gesundung und zur Beseitigung verschiedenster Krankheiten. Auch das Bewusstsein selbst verwandelt sich in eine mobile, aktive Kraft.

Betrachten wir nun einige allgemeine Reinigungsübungen des Pranayama.

Im Stehen beugen wir uns leicht nach rechts — so, dass der rechte Arm herabhängt, ohne den Körper zu berühren. Versuchen wir nun, ihn gut zu fühlen vom Armgelenk bis zur Hand. Wir stellen uns vor, dass im Brustkasten bei jedem Atemzug eine Pumpenkammer sich aufbläht und kollabiert, in die Luft-Licht durch einen Schlauch-Arm befördert wird. Achten wir besonders auf die Ausatmung. Versuchen wir dies deutlich zu empfinden. Der “Schlauch” sollte im Durchmesser so dick sein wie der ganze Arm, und nichts darf die Bewegung von Luft-Licht durch ihn behindern. Dieselbe Übung machen wir nun mit dem anderen Arm und anschließend nacheinander mit beiden Beinen. Dorthin kommt ein “Schlauch” aus dem Brustkasten jeweils durch die entsprechende Körperseite.

Unter unseren Füßen visualisieren wir zwei Gefäße, zum Beispiel Fässer. Eines davon ist leer, das andere voll mit weißem flüssigem Licht. Wir berühren mit dem Schlauch-Bein dieses Licht und pumpen es durch die Körper-Pumpe in das andere Fass um. Mit jeder Einatmung weitet sich die innere Pumpenkammer in Körper und Kopf aus und zieht das Licht aus dem vollen Gefäß durch das Bein ein. Mit jeder Ausatmung kollabiert die Kammer wieder, das Licht ergießt sich durch das andere Bein ins leere Fass. Das Licht spült den ganzen Körper drinnen durch.

Wenn das Fass mit dem Licht leer wird, füllen wir es wieder auf, und das andere Fass stoßen wir ins Feuer, damit all der ergossene Schmutz verbrennt. Breiten wir den Körper über den Fässern aus. Wir wiederholen die Übung. Danach machen wir noch einmal dasselbe mit Fässern unter den Armen. Auf diese Weise füllen wir den Körper vollends mit hellweißem Licht.

Der Raum, in dem geübt wird, sollte entweder mit natürlichem Licht oder mit Glühlampen beleuchtet sein. Leuchtröhren sind nicht geeignet: Sie haben sehr ungünstige energetische Auswirkungen auf den Organismus.

 

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Wladimir Antonow

Ökologie des Menschen im multidimensionalen Raum

Inhaltsverzeichnis

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